Exkursion ins Zeitgeschichtliche Forum

Am 08.01.2014 fuhren die Projektteilnehmer zusammen mit Marie Breinl vom Museum der Stadt Borna und Aiko Wulff von der Agentur Zeitläufer nach Leipzig. Sie besuchten das Zeitgeschichtliche Forum und machten sich anhand der Medienstationen in den dort laufenden Ausstellungen selbst ein Bild davon, wie unterschiedlich Zeitzeugen-Interviews in einem Museum verwenden können. Marie Breinl wies auf die Unterschiede zwischen verschiedenen Exponaten hin. Sie zeigte, dass Fotos und Dokumente im Museum anders präsentiert werden als Großexponate oder dreidimensionale Projekte und erklärte, auf was es beim Einsatz von Medien in einer Ausstellung ankommt. Zusammen mit Aiko Wulff sammelten die Projektteilnehmer im Anschluss die Fragen für ihre Zeitzeugen-Interviews und stellten daraus einen Interview-Leitfaden zusammen. Außerdem wurden die ersten Interview-Teams, bestehend aus zwei bis drei Personen festgelegt und über erste potenzielle Interviewpartner gesprochen.

 

(cs)

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Workshop Zeitzeugen-Interview

Am 18.12.2013 haben Christian Schmidt und Aiko Wulff von der Leipziger Agentur Zeitläufer der Projektgruppe theoretische und praktische Tips für ihre zukünftigen Zeitzeugen-Interviews gegeben. Sie erklärten den Jugendlichen zuerst, was die Besonderheiten eines solchen Interviews sind und was man damit über seinen Gesprächspartner herausfinden kann und was möglicherweise nicht. Sie haben den Projektteilnehmern erklärt, wie sie sich gegenüber ihren Interviewpartnern verhalten sollten, wie ein Zeitzeugen-Interview aufgebaut sein sollte und wie sie Fragen so stellen sollten, dass ihre Gesprächspartner nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten können, sondern zum Erzählen angeregt werden. Die Projektteilnehmer wurden in die Handhabung der Aufnahmegeräte eingeführt und worauf sie achten müssen, damit die Aufnahmen später in der Ausstellung verwendet werden können. Abschließend trainierten sie anhand von Rollenspielen mit den Workshop-Leitern und den anderen Jugendlichen, wie aktives Zuhören in der Praxis funktioniert und wie man durch Körpersprache, Mimik und Intonation seinen Interviewpartner zu ausführlichen Antworten bewegt.

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(Text: cs, Fotos: mb)